Otomo-Oberstufentrainingslager in Hradék

KONTROLLE!
Bericht von Ouchi-Robert über das Otomo-Trainingslager in Hradek vom 15.-17. April

Bestes Wetter, ein kleiner idyllischer See und drei Hand voll lernwillige Karate-Faszinierte sind jedes Jahr wieder beste Voraussetzung für ein wunderschönes Otomo Trainingslager in Hradek. Eingeladen waren auch wir Ouchis wieder und verstärkten den Otomo Clan gleich mit vier Mitgliedern. Das dass Tschechische Land aber nicht nur zum billig Tanken gut ist, zeigte sich am Freitag auf unserem ersten kleinen Erkundungsspatziergang (der eher einem Flanieren ähnelte) um den See herum. So erforsteten wir das umliegende Landschaftsgebiet auf Wald- und Sandweg, über Stock und Stein. Am Abend erschloss sich ein weiterer Pluspunkt an Tschechien das Essen! Es war reichlich, gut, günstig (denn geiz ist ja bekanntlich geil) und lecker. Somit optimal um sich eine Grundlage zur Trainingsleistungssteigerung zu schaffen. Die meisten nahmen diese auch wahr und übten sich im kollektiven Nahrungsmittelvielfraßwettkampf.

Gut gestärkt und nicht ausgeschlafen ging es dann am Sonnabend früh (7:30 Uhr!) auf die erste Joggingrunde. Im Morgentau brauchte so mancher Körper erst ein Stück um auf Temperatur zu kommen. Bei der zwischenzeitlichen Qi-Gong Einheit wiederholten wir gelerntes von Heikos Lehrgang in Zittau. Das tat dem Körper richtig gut, denn die Kombination aus frischer Luft, geilem Wetter, Vogelgezwitscher und ruhigen Körperentspannenden Übungen löste ein allgemeines Wohlbefinden aus. Frisch geduscht und gut gelaunt schien das Frühstück noch besser zu schmecken, vor allem mit der Mangelware Marmelade, die deswegen auch sehr umkämpft war! Mit vollem Bauch ging es dann zum eigentlichen Highlight. Wir hatten ein 3 1/2 stündiges Training vor uns, in welchem der Thomas, die Tina und der Jens je eine Einheit leiteten.

Wer nicht dabei war der hat echt was verpasst! Ein Training das in seiner Geilheit an sich die Grenzen des Vorstellbaren streift. Kata Anwendung, schnelles Körperbewegen, Nahkampf, Infight, Bodenkampf um nur einiges zu nennen alles was das Herz begehrt. An dieser Stelle möchte ich (sicher auch im Namen aller Beteiligten) einen fetten Dank an die Trainer überreichen. Denn mit diesem Innovativen und sehr lehrreichen Training, das den allgemeinen Gemütszustand drastisch in die Höhe trieb, kann man in so manch depressive Phase schneller Überwintern! Ich kann nur jedem Empfehlen das nächste Mal mit von der Partie zu sein wenn es wieder heißt: Kontrolle! :-) (Kontrolle meint hier: halte den Partner/Gegner unter Kontrolle; lass niemals los, locker etc. pp.)

In der Nachmittäglichen Freizeit versuchten sich dann einige denen ihr Bewegungsdrang noch nicht erloschen war, in kreativen Ballübungen. Letztendlich setzte sich Volleyball durch und in der fast schon sommerlichen Luft machte es auch eine Menge Spaß! Am Abend wurde der Tag noch mit einem Lagerfeuer abgerundet. Am Sonntäglichen Morgen noch einmal Joggen und eine Infight-Einheit. Am Ende durfte natürlich ein nochmaliger Volleyball Wettkampf nicht fehlen! Dann war das schöne Wochenende auch schon vorbei. Doch eines bleibt noch zu erwähnen. Ein paar stille Helden stürzten sich in die unendlich kalten Tiefen des Sees. Wahrer Heldenmut! Damit kann ich offiziell sagen das der See für diesen Sommer uneingeschränkt angebadet wurden ist.

Sport, frei! robert || kairo.dd@web.de

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