Sakura Cup 2012 mit den Otomos

Der Einstieg ins Wettkampfjahr 2012!!!!

Am  vorletzten Januar-Wochenende  starteten unsere „Kumite Spezialisten“ beim Sakura-Cup. Karatekas aus Sachsen, Brandenburg, Thüringen, Niedersachsen und Berlin trafen sich um in den verschiedenen Kategorien ihre Besten zu ermitteln.
Um es vorweg zu nehmen: unsere drei Starter Robert, Richard und Jakob konnten dem Niveau der sportorientierten Karatekas des DKV durchaus Paroli bieten.Nun aber zu unseren Startern im Einzelnen.
Robert hatte in seinem Eröffnungskampf gleich einen schweren Brocken serviert bekommen, nämlich den Vorjahres-Sieger. Doch Robert agierte respektlos und sicherte sich auch die erste Wertung. Sein Gegner hatte als Bilanz zwei Verwarnungen und eine Negativwertung aufzuweisen, bevor er ebenfalls mit Gyaku Tsuki punkten konnte. So stand es am Ende unentschieden und eine Kampfrichterentscheidung musste her. Wenn man nun annimmt, dass die (insgesamt) drei negativen Wertungen des Gegners, Robert den Sieg gesichert hätten, folgt eine Enttäuschung. Der Sieg ging an seinen Gegner und so blieb Robert über die Trostrunde aber immer noch der Kampf um Platz drei. Diesen entschied er zwar für sich, doch der Sieg hatte einen etwas bitteren Beigeschmack. In einem vorausgegangenen Kampf hatte sich sein Gegner am Knie verletzt und so trat er zwar zum Kampf an, gab aber nach den ersten Sekunden auf.
Im Kampf in der Allkategorieklasse konnte Robert mit einer Dreipunktwertung (ein herrlicher Mawashi Geri zum Kopf) in Führung gehen, wurde aber in der Folge mit Ashi Barai und Gyaku Tsuki überrascht und es stand 3 : 3. Robert mühte sich redlich, aber auch etwas übereifrig, um wieder in Führung zu gehen und wurde dabei leider ausgekontert. Damit war´s das leider in der Allkategorie, aber insgesamt ein schöner, temporeicher und interessanter Fight.

Richard (Richi) hatte in der Juniorenklasse sein Debüt im DKV-Wettkampfsystem. Er agierte respektlos und durchaus aktiv und angriffslustig. Leider wurden seine Treffer als zu hart empfunden und brachten ihm zwei Verwarnungen ein. Sein Gegner bekam einen Gyaku Tsuki bewertet und Richi landete in der Trostrunde. Hier ließ die Konzentration etwas nach und er musste zwei Mawashi geri Chudan einstecken. Dennoch waren auch seine Kämpfe ordentlich und haben gezeigt, dass noch an bestimmten Dingen gearbeitet werden muss.

Jakob, als Dritter im Bunde, war das erste Mal auf einer Veranstaltung dieser Größenordnung. Sein Einstand war aber durchaus ansprechend. Das, was Jakob zurzeit kann, hat er auch zum Einsatz gebracht. So stand es zum Ende des Kampfes 0 : 0 und auch hier war wieder eine Kampfrichterentscheidung gefragt. Da Jakob zweimal übergetreten ist, d.h. er zwei Verwarnungen erhalten hatte, wurde der Sieg seinem Gegner zugesprochen. Das halte ich für akzeptabel und so hätte auch bei Robert entschieden werden müssen.

Alles in Allem kann man aber hoffnungsvoll die kommenden Aufgaben angehen und wir wissen andererseits auch wo unsere „Baustellen“ sind.

Ein Lob muss auch dem Veranstalter gezollt werden für die  gute Organisation und die familiäre Atmosphäre.

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