Schlechtes Wetter aber Super-Training

Das traditionelle Trainingslager der OTOMO und Ouchi Karateka fand diesmal im KiEZ „Am Braunsteich„ in Weißwasser statt. Nicht ganz so zahlreich wie in den vergangenen Jahren nutzten wir die Zeit vom 01.07. bis 03.07.2011 für ein effektives Training. Leider war uns das Wetter nicht sonderlich gesonnen, sodass wir die vielen Möglichkeiten der Location nicht ausgiebig nutzen konnten.

Dank der diesmal pünktlichen Anreise aller Teilnehmer konnten wir schon Freitagabend die erste Trainingseinheit zwar bei kaltem aber noch halbwegs trockenem Wetter absolvieren.
Das Sonnabend-Vormittagtraining endete dann schon im Regen und so ging es weiter. Der Freitag und Sonnabendvormittag stand voll im Zeichen von Athletiktraining. Die zwei Einheiten am Sonnabendnachmittag waren dann aber dem Thema Karate gewidmet. Janine hatte den vorzugsweise jüngeren Teilnehmerkreis um sich geschart und trainierte im Wesentlichen prüfungsrelevante Techniken und wettkampforientiertes Kumite.
Der Tradition folgend sammelten sich um Heinz die Leute die an „Oldstyle-Kata“ und Bunkai interessiert sind. Diesmal stand die Kata Kushanku auf dem Programm und Bunkaielemente der Kata Kanku Sho. Robert (Ouchi) hatte dann auch noch die Gelegenheit uns in einige Tegumi einzuweihen.

 

Der vermeintliche Höhepunkt des Abends, der Klitschko-Kampf, war dann eher ein Langweiler und wir hätten uns mit anderer Beschäftigung wahrscheinlich mehr genutzt.
Der Sonntagvormittag war dann nochmals gefüllt mit schweißtreibendem Kumitetraining unter Leitung von Heinz. Hier musste sogar Janines Freund als Ersatzkarateka seinen entsprechenden  Muskelkater abholen. Der Regen hatte zwar nachgelassen aber richtig freundlich wurde es auch nicht und so traten wir, wenigstens körperlich gefordert, die Heimreise an. Insgesamt hatten die Organisatoren Janine  und Heinz auf ein Konzept gesetzt, das auf  zeitgemäße Trainingsformen zur Vorbereitung von Wettkämpfen orientieren sollte. Wir denken dass es uns gelungen ist diesen Aspekt in die Gesamtkonzeption dieser Veranstaltung einzubinden.

Ein Indikator für den Erfolg der Veranstaltung ist: wenn ansonsten ewig plappernde Jugendliche bei der Heimfahrt einen „Erholungsschlaf“ machen müssen, so war wenigstens die physische Belastung ausreichend.

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