Erlebnisreiche Tage bei der S.K.I.E.F. Europameisterschaft in Ungarn

Am letzten Maiwochenende fand im ungarischen Székesfehérvár die Europameisterschaft des S.K.I.E.F. statt. Insgesamt 18 Nationen und ca. 600 Starter waren bei diesem Event vetreten. Die Otomos Janine Teichgräber und Robert Grüner reisten gemeinsam mit dem Nationalteam nach Ungarn. Die monatelange, intensive und harte Vorbereitungszeit war nun vorüber und der mit Spannung erwartete Wettkampf stand an. Der Heimtrainer Heinz Deecke konnte leider nicht mitreisen, da er auf einer Hochzeitsfeier gebraucht wurde ;) Aber Robert wurde von Heinz bestens instruiert und wusste genau, wie er unsere Janine vor dem Kampf zu beschäftigen hat.

Am Samstag, dem 28.5. war es dann soweit, die Kumitewettbewerbe der Leistungsklasse standen an und Janine ging höchstmotiviert an den Start. In der ersten Runde traf sie auf eine Rumänin. Aber Janine ließ sich von ihrer Gegnerin nicht beeindrucken und kämpfte mit vollster Konzentration. Dennoch geriet sie unglücklich in Rückstand, doch wenige Sekunden danach landete Janine einen blitzsauberen überlaufenen Gyaku Zuki, so dass ihre Gegnerin keine Reaktion zeigte und völlig überrascht von diesem schnellen Angriff war… Trotz eines „bilderbuch“ Gyaku Zuki kam es zur Beratung der Kampfrichter und diese entschieden völlig unnachvollziehbar für eine halbe Wertung (Wazari). Es stand nun unentschieden und Janine agierte mit einer Portion Wut im Bauch und war auch beim nächsten Angriff wieder die Schnellere, aber leider rutschte der Zuki seitlich am Kinn ab und die rumänische Kontrahentin bekam einen Wazari für ihre Konteraktion. So waren der Kampf und auch der so hoffnungsvolle Kumite-Einzelwettbewerb für Janine beendet. Das Glück war einfach nicht auf ihrer Seite, denn sie war auf einer Augenhöhe mit der späteren Europameisterin.

Am Sonntag standen die Team-Kumite-Wettkämpfe an. Janine Teichgräber startete mit zwei weiteren Nationalmannschaftskameradinnen und traf in der ersten Runde auf den Lokalmatador Ungarn. Janine kämpfe als erste und musste gegen eine sehr passiv eingestellte Ungarin ihr volles Können zeigen, so dass am Ende unentschieden stand. Doch zu diesem Zeitpunkt war noch alles Möglich… Leider verloren ihre beiden Deutschen Teammitglieder ihre Kämpfe und so war auch hier nach der ersten Runde Schluss. Die Wettkämpfe waren nun vorüber und ein Event kam noch, die abschließende Sayonara-Party. Robert und Janine waren mit dabei und auch wenn der große sportliche Erfolg ausgeblieben ist, kann die erbrachte Leistung unter den gegebenen Bedingungen als sehr hoch eingeschätzt werden…

Nach den anstrengenden Wettkampftagen und einer richtig lustigen Abschluss-Party machten wir uns wieder auf die Heimreise, um die im Herbst anstehenden Wettkämpfe gewissenhaft vorzubereiten!

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